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ACHTUNG!
Ballhockey Berlin jetzt auch bei facebook

Dem schnelllebigen Informationsfluss des Internetzeitalters geschuldet, sind ab sofort Informationen rund um den Berliner Ballhockeyverband BSA im sozialen Netzwerk facebook in Erfahrung zu bringen. Hier geht es zur Seite "Ballhockey Berlin (BSA)".

28. Juni 2010
BSA kehrt am Sonntag ins Poststadion zurück

Nach fast zwei Jahren kehrt am 4. Juli der Berliner Streethockey Verband in das Berliner Poststadion zurück. Ab 10 Uhr geht es im entscheidenden Turnier um die Vergabe der Berliner Stadtmeisterschaft.


 
Der Zeitplan:  
10:00 Uhr Marzahn Warriors - Pink Panthers Berlin
11:30 Uhr Pink Panthers Berlin - BSC Grizzlys 1995
13:00 Uhr BSC Grizzlys 1995 - Marzahn Warriors  

Ausrichter und somit verantwortlich für Platzbau und Zeitnahme sind die Marzahn Warriors!

15. Juni 2010
U20-Weltmeisterschaft startet in einer Woche in Villach

Vom kommenden Dienstag an ermitteln im österreichischen Villach die U20-Junioren ihren Weltmeister. Leider haben für das Turnier in Kärnten nur sechs Mannschaften gemeldet. Neben Titelverteidiger Kanada, Vize Slowakei komplettieren die Tschechische Republik, die USA, Gastgeber Österreich und die BR Deutschland das Teilnehmerfeld. Weitere Information zur WM sind der offiziellen Website des Veranstalters zu entnehmen.

15. Juni 2010
Slowakei U18-Weltmeister - Kanada triumphiert in der U 16

Am ersten Juni Wochenende trafen in Most die besten U18- und U16-Nationalmannschaften aufeinander, um ihre Weltmeister zu ermitteln. Bei der Junioren triumphierte am Ende die Vertretung der Slowakei, die sich im Finale im Penalty-Schießen gegen die Auswahl Kanadas durchsetzte. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2, wobei die Kanadier zwischendurch schon mit 2:0 in Führung lagen. Geleitet wurde das Endspiel durch das Gespann Koskuba (CZE)/Sakas (SUI). Bronze sicherte sich Gastgeberland Tschechien durch einen 5:2-Erfolg gegen die Schweiz.

Bei den Unter 16-Jährigen revanchierten sich die Ahornblätter mit dem Sieg über die Slowakei. Auch hier musste das Penalty-Schießen die Entscheidung über Gold herbeiführen, nach dem es nach Ablauf der regulären Spielzeit 2:2 gestanden hatte. Den dritten Platz sicherten sich auch hier die Gastgeber durch einen 17:0-Kantersieg gegen die U16-Nationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Der DSBHB entsandte zudem mit Hans-Peter Reiner und Peter Bittner zwei Schiedsrichter zur Weltmeisterschaft nach Most.

15. Juni 2010
Endrunde Deutsche Meisterschaft in Heilbronn

Nicht wie ursprünglich geplant in Iserlohn, sondern in der "Lavatec Arena" Heilbronn findet das diesjährige Endturnier um die Deutsche Streethockeymeisterschaft statt. Das Endturnier findet in diesem Jahr am 17. und 18. Juli statt. Neben dem Veranstalter Heibronn Hornets nehmen die Meister und Vizemeister der Verbände aus Bayern/Süd und Nordrhein-Westfalen an der Endrunde teil.

9. Mai 2010
Hradec Kralove gewinnt Europacup


Autosklo H.A.K. Hradec Kralove hat am zurückliegenden Wochenende in Bratislava/Slowakei den diesjährigen Europacup für Vereinsmannschaften gewonnen. Im Finale schlugen die Tschechen Doprastav Bratislava mit 2:0. Im Spiel um den dritten Platz setzte sich in einer reinen slowakischen Partie Izoglobal Martin gegen Reebok Hockey Ruzinov mit 4:1 durch. In den beiden Halbfinals setzten sich die Sieger jeweils erst im Penaltyschießen durch.

Als bestes Team, was nicht aus der Slowakei bzw. der TschechischenRepublik kam, platzierte sich Pelikassit aus Finnland hinter Pento Most und Intevo Karvin (beide Tschechien) auf den siebten Rang. Im entscheidenden Spiel setzten sich die Finnen gegen ihre Landsleute von Perapohjolan Poropojat mit 1:0 durch. Der deutsche Vertreter Heilbronn Hornets unterlag im Spiel um den 9. Platz Gastgeber HKL Petrzalka knapp mit 4:6. Die österreichischen Clubs Eagels Krummpendorf und ASKÖ Villach kamen auf den beiden letzten Plätzen ein.

6. Juni 2010
Marzahn gewinnt erneut und steht vor der Titelverteidigung

Serienmeister Marzahn Warriors steht kurz vor der erfolgreichen Titelverteidigung der Berliner Stadtmeisterschaft. Am Sonntag gewann der sechsmalige Stadtmeister auch das 2. BSA-Meisterschaftturnier in Schöneberg. Dabei konnten sich die Warriros sogar eine Penaltyniederlage im abschließenden Spiel gegen die Pink Panthers leisten, da diese überraschend im ersten Spiel gegen die Grizzlys den Kürzeren zogen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Pink Panthers - BSC Grizzlys 1995 5:7
BSC Grizzlys 1995 - Marzahn Warriors 4:5
Marzahn Warriors - Pink Panthers Berlin 4:5 im Shoot-out.

Als nächster Spieltag ist der 4. oder 11. Juli, eventuell im Poststadion. vorgesehen.

15. Mai 2010
Spiele im Poststadion weiter fraglich

Der für Freitag angesetzte Ortstermin im Poststadion (Foto) hat aus Sicht des Berliner Ballhockeyverbandes BSA nicht die erhoffte Zusicherung für die Fortführung des Spielbetriebes in der angestammten Spielstätte gebracht. Zwar wurden wie bereits berichtet, endlich die notwendigen Linien gezogen, doch da das Bezirksamt nicht gewillt ist, die mittlerweile völlig unbrauchbar gewordenen Hockeytore zu ersetzen oder wenigstens in einen annehmbaren Zustand zu versetzen, ist die geplante Rückkehr ins Poststadion am 5. oder 6. Juni wieder in weite Ferne gerückt.

Auf Initiative des BSC Grizzlys 1995 wird nun versucht, die Tore in Eigenarbeit von Grund auf zu sanieren. Dazu benötigt die BSA aber fleißige Helfer mit Schweißgerät und Schweißerpass. Diese werden gebeten, entweder mit dem Vorstand der BSA oder Grizzly-Vorstand Andreas Kusch Kontakt aufzunehmen.

Des Weiteren kann es zu zeitlichen Verschiebungen der Spieltage kommen. Da Samstag das Poststadion durch die Rollkunstläufer belegt ist, kann an diesem Wochentag das erste Spiel wahrscheinlich nicht vor 15 Uhr beginnen. Die angedachten Termine (5.6. und 4.7) werden in der kommenden Woche eingereicht und hoffentlich schnell vom neuen Verwalter, dem Deutschen Skaterhockey Bund, bestätigt. Ansonsten müsste erneut an den Vorarlberger Damm nach Schöneberg ausgewichen werden.

11.Mai 2010
Spielfeldbemalung im Poststadion abgeschlossen

Das Spielfeld im modernisierten Poststadion erstrahlt seit Wochenbeginn in neuem Glanz. Endlich konnten die lang ersehnten Linien auf die Rollschuhbahn in der historischer Sportstätte - hier fand 1936 unter anderem das olympische Fußballspiel zwischen Deutschland und Norwegen (7.8.36, 0:2) statt - aufgetragen werden (Foto). Jedoch sind noch weitere Feinarbeiten zu erledigen. So fehlen in den Hockeytoren noch die Tornetze. Auch die Frage der Fangnetze muss noch geklärt werden. Aus diesem Grund soll am kommenden Freitag ein Treffen mit dem Verwalter der Rollschuhbahn stattfinden, bei dem auch die kommenden Spieltermine (5. Juni und 4. Juli) sowie die Trainingsmöglichkeiten abgeklärt werden sollen.

09. Mai 2010
Marzahn übernimmt Tabellenführung

Titelverteidiger Marzahn Warriors hat gleich zu Beginn der Berliner Meisterschaft dir Tabellenführung übernommen. Am ersten Turnierwochenende blieb der sechsfache Berliner Meister in beiden Spielen siegreich und schuf sich so eine gute Ausgangslage für den weiteren Saisonverlauf. Allerdings war der Start etwas holprig geraten, da die Warriors im Match gegen die Pink Panthers erst einen 1:4-Rückstand aufholen mussten, ehe am Ende ein recht ungefährdeter 11:7-Erfolg zu verzeichnen war.

Gewohnt spannend ging es wie immer in der Partie zwischen Panthern und Grizzlys zu. Die Grizzlys führten bis kurz vor dem Ende mit 3:2, ehe den Panthern doch noch der Ausgleich gelang. Den fällig gewordenen Shoot-out entschieden die Grizzlys dann doch noch zu ihren Gunsten und rangieren so hinter Marzahn auf Rang zwei der Tabelle.

Die Ergebnisse des ersten Spieltages:
BSC Grizzlys 1995 - Marzahn Warriors 4:9
Marzahn Warriors - Pink Panthers Berlin 11:7
Pink Panthers Berlin - BSC Grizzlys 1995 3:4 n. P.

Als nächste Termine sind der 5. Juni sowie der 4. Juli im Poststadion eingeplant.

10. April 2010
Zwei Kanadier für die Piranhas Germaringen

Ex-Streethockeymeister Piranhas Germaringen hat kurz vor Saisonstart für eine Überraschung gesorgt. Die Allgäuer gaben nämlich überraschend die Verpflichtung von zwei kanadischen Stürmern bekannt. Nick Foreman und Scott Holben gelten schon allein deshalb als Sensation, da beide Angreifer auch im Blickpunkt von Team Canada für die Weltmeisterschaft 2011 in Pressburg stehen. Piranhans-Coach Christian Gabler: "Mit der Verpflichtung von Nick und Scott wollen ich als Trainer und die Piranhas als Verein neue Wege beschreiten."

09. April 2010
Berliner Meisterschaft in Gefahr?

Auf der Jahreshauptversammlung des Berliner Ballhockeyverbandes BSA konnten leider noch nicht die Weichen für eine Saison 2010 gestellt werden. Nur Altmeister Pink Panthers Berlin konnte auf der Versammlung definitiv ein Teilnahme an der Meisterrunde zusichern. Titelverteidiger Marzahn Warriors sowie der BSC Grizzlys 1995 hingegen haben noch keine spielfähigen Mannschaften zusammen und haben auch bis zum Wochenende diesbezüglich keinen Vollzug melden können.

Zudem gibt es immer noch Probleme mit der Spielstätte. Im Poststadion sind bisher noch keine Linien gemalt worden. Zur Sicherheit wurde deshalb für den geplanten Saisonauftakt am 9. Mai eine Anfrage an das Stadion am Vorarlberger Damm in Schöneberg gestellt.

08. März 2010
Große Ehre für das deutsche Club-Ballhockey

Ein große Ehre wird dem deutschen Club-Ballhockey zuteil. Auf Bemühung von Christian Gabler, einem der zielstrebigsten Funktionäre des Ballhockeysports in der Bundesrepublik, wird kein geringerer als der kanadische Erfolgstrainer Georges Gortsos (Foto: Lachmann) nach Deutschland kommen, um seine Erfahrungen in einem Trainingscamp zu vermitteln. Vom 16. April an wird der fünfmalige Weltmeistercoach an drei Tagen im Eisstadion von Germaringen  mit den Spielern der Piranhas Germaringen, dem Meister von 2008, arbeiten.

08. März 2010
BSA-Hauptversammlung terminiert

Wie der Berliner Streethockeyverband BSA am Wochenende bekanntgab, findet die diesjährige Jahreshauptversammlung am 1. April auf der Sportanlage der SG Siemens in Berlin-Siemensstadt statt. Auf dem Treffen ist unter anderem auch die Meisterschaftssaison 2010, deren Start für den 9. Mai im Poststadion geplant ist, Gegenstand der Tagesordnung. Gute Kunde: die Pink Panthers Berlin, die über die Winterpause hinweg als Wackelkandidat galten, haben sowohl für die JHV als auch die Saison ihre Teilnahme zugesichert.

12. Februar 2010
Erstmals U18&U16-Turnier als WM

In den zurückliegenden Jahren hat sich die U18&U16-Europameisterschaft als fester Bestandteil des ISBHF-Terminplans etabliert. Erstmals wird 2010 das Nachwuchsturnier durch die Teilnahme der kanadischen Auswahlmannschaften in beiden Altersklassen zu einer Weltmeisterschaft aufgewertet. Die weiteren Teilnehmer in Brüx (Most) im Juni diesen Jahres sind neben dem Gastgeber Tschechische Republik die Nationalteams der Slowakei und der Schweiz sowie bei den Unter 18-Jährigen die Auswahl Finnlands. Nach dem guten Abschneiden der deutschen Auswahl vor einem Jahr konzentriert sich der DSBHB 2010 auf die U 20-WM in Villach und wird keine Mannschaften ins grenznahe Brüx entsenden.

Weitere Informationen zur WM

10. Februar 2010
Neuer Trainer für kanadisches WM-Team

Schon bei der WM im Juni 2009 kündigte Kanadas Coach George Gortsos seinen Rücktritt an. Nun ist es Gewissheit, dass der Erfolgstrainer bei der WM 2011 in Bratislava nicht mehr an der Bande stehen wird. Neuer starker Mann bei den Ahornblättern ist nun Tony Iannitto, der zuvor schon als GM tätig war und nun auch an der Bande das Sagen hat. Dies teilte am Mittwoch der ebenfalls neue Assistant GM, Mike Schweighardt, unserer Homepage mit.

Gortsos sagt zum Abschied: "Ich denke, dass Toni ein ebenso guter Trainer ist und zusammen mit  Mike Schweighardt die Spieler zum Sieg führen kann."

4. Februar 2010
BSA-Saisonstart für 9. Mai geplant

Der Berliner Streethockeyverband BSA plant am 9. Mai 2010 die Meisterschaftssaison in der Hauptstadt zu eröffnen. Über den Modus wird auf der Jahreshauptversammlung im März entschieden. Abhängig ist dieser in erster Linie von der Bereitschaft der Vereine, eine weiter Meisterschafts- und Pokalrunde spielen zu wollen. Während Titelverteidiger Marzahn Warriors und der BSC Grizzlys 1995 bereits ihre Teilnahme avisierten, hat der Vorstand bis zum heutigen Tag noch nichts von den Gründungsvätern der Berliner Meisterschaft, den Pink Panthers, gehört.

Unterdessen teilte das Bezirksamt Mitte der BSA mit, dass die Koordinierung von Trainings- und Wettkampfzeiten in die Hände des Berliner Inline- und Rollsport-Verband gelegt werden soll. In einem Gespräch mit deren Vorstandsmitglied Jörg Ogilvie konnte sich BSA-Chef Manuel Longino kürzlich auf die Linienbemalung des sanierten Poststadions einigen. Sobald es die Witterung zulässt, sollen diese aufgetragen werden und der Umbau im Umfeld der Rollschuhbahn im Poststadion bis zum April abgeschlossen sein. Das Bezirksamt wies nochmal die BSA darauf hin, Trainingszeiten zu beantragen. Auch ist eine Nutzung der Anlage zum jetzigen Zeitpunkt möglich. Auch die Sanitäranlagen sind entgegen anderweitiger Behauptungen nach Auskunft von Sportamtsmitarbeiter Frank-Michael Klemm nutzbar.

8. Januar 2010
Zweiter NHL-Hattrick in Folge von Ballhockey-Weltmeister Alex Burrows

Ballhockey-Weltmeister Alex Burrows heißt der neue Held der Vancouver Canucks. Der 28-Jährige, der im vergangenen Jahr mit 28 Toren den Durchbruch schaffte, konnte sich am Donnerstag bereits über seinen zweiten Hattrick in Folge freuen. Das hatte seit 23 Jahren kein Canucks-Spieler mehr geschafft.

Die Canucks gewannen mit 4:0 gegen die Phoenix Coyotes und verbesserten sich auf Rang fünf der Western Conference. Burrows, der am Dienstag beim 7:3 gegen Columbus schon dreimal getroffen hatte, schraubte sein Tore-Konto mit den weiteren drei Treffern auf 17. Neuer Leader der Scoring-Liste ist aber Henrik Sedin, der mit drei Assists die Führung von Joe Thornton übernahm und jetzt bei 61 Punkten steht.

Burrows führte 2005 in Pittsburgh Team Canada als Topscorer zur Ballhockey-Weltmeisterschaft.

4. Oktober 2009
Poststadion wieder eröffnet

Das Poststadion hat endlich sein Dach! Am Sonntag druchschnitt um 11:28 Uhr die Baubezirksstadträtin von Berlin-Mitte symbolisch das rote Band und übergab die sechs Monate gesperrte Rollsportanlage den Berliner Sportvereinen. Nun überspannt ein teilweise lichtdurchlässiges Dach, welches auf acht Stützpfeilern ruht, die Rollbahn, welche durch Inlineskater, Rollkunstläufer und Ballhockeyspieler genutzt wird. Kleiner Wermutstropfen: "Dies ist jedoch erst der erste Bauabschnitt, die vollständige Sanierung ist noch nicht abgeschlossen", sagte die Bezirkspolitikerin in ihrer Rede.

Denn an der Sportanlage selbst ist noch nicht viel geschehen. Einzig die Holzbohlen am unteren Teil der Bande wurden erneuert und in gelber Farbe, analog zu den Kickleisten bei Eishockeyfeldern, gestrichen. Das Spielfeld selbst, Tore und Fangnetze präsentieren sich immer noch im selben maroden Zustand, wie im April, als die Anlage geschlossen wurde.

Auch die Tribünen und Treppen befinden sich noch im Bauzustand. Hier wurden bisher nur marginal an den Einfassungen der unteren Reihen etwas verändert. Ob in diesem Jahr, besonders jetzt, wo die Witterungsverhältnisse wieder unwirtlicher werden, sich noch einiges daran ändert wird, dürfte zu Bezweifeln sein. Doch Hauptsache ist erst einmal, dass überhaupt wieder auf der Traditionsanlage Sport getrieben werden kann. Da aber die Bezirksrätin auch ankündigte, dass die Rollbahn nicht nur den Sportlern, sondern auch den Anwohnern der Umgebung zur Verfügung gestellt wird, sollten sich die Berliner Ballhockeyvereine schnell um die Sicherung ihrer Trainingszeiten kümmern!

21. Juni 2009
Die besten Welt-Titelkämpfe aller Zeiten

Die 8.Ballhockey-Weltmeisterschaft ist Geschicht. Eines bleibt festzuhalten: es war die beste WM aller Zeiten. Dafür waren in erster Linie die Spieler verantwortlich. Kaum eine WM war bis zum letzten geschossenen Ball so offen, wie das diesjährige Turnier in Pilsen. Wer wollte im Vorfeld des Championats schon Geld darauf verwetten, dass es zu einem Finale zwischen der Tschechischen Republik und Außenseiter Indien kommt, welches erst in der Overtime für den Favoriten entschieden wurde. Oder dass der Dauer-Titelträger Kanada auf der Jagd nach dem sechsten WM-Gold schon im Viertelfinale unsanft aus dem Traum vom fünften Titel in Folge gerissen wurde? Und dies auch noch ausgerechnet vom Team USA, dem ungeliebten Nachbarn? Und dass Italien, bei den letzten beiden Titelkämpfen einmal Dritter und einmal Vierter, diesmal wie auch Portugal keine Rolle im Kampf um die Medaillen spielen würden?

Doch gerade das Beispiel der beiden nordamerikanischen Mannschaften Kanada und der USA zeigt, wie unterschiedlich die Entwicklung verlaufen kann. Auch um den dominierenden kanadischen Verband machte die Wirtschaftskrise keinen Bogen. Gleich fünf Spieler mussten ihre Teilnahme absagen, weil sie entweder in diesen finanzielle schweren Zeiten ihrem Job die Stange halten mussten oder sie nicht in der Lage waren, den Umkostenbeitrag von 3.000 kanadischen Dollar zu stemmen. Trotzdem standen im Team der Ahornblätter immerhin noch 15 Weltmeister von 2007. Vielleicht ist der enttäuschende 5. Platz von Pilsen ja der Aufbruch in eine neue Ära. Denn ein Umbruch muss kommen. Headcoach George Gortsos (Foto) sprach nach dem Viertelfinal-Aus dann auch selbst vom Rücktritt. Doch der Verband will um seinen erfolgreichen Trainer kämpfen. Und so überlegt Gortsos bereits wieder, nicht doch bei der nächsten WM 2011 in Pressburg (Bratislava) den schwarzen 18. Juni 2009 vergessen zu machen. Mut kann dabei der neue Champion Tschechien machen. Denn die Ballhockeykünstler von Elbe und Moldau schieden vor vier Jahren in Pittsburgh ebenfalls im Viertelfinale aus, standen vor zwei Jahren aber schon wieder im Finale.

Die Kanadier waren aber längst nicht die einzigen Enttäuschten. So mussten die Schweiz und Großbritannien den Gang aus dem A-Pool in die "Zweitklassigkeit" antreten. Beide Mannschaften unterlagen als jeweils Gruppenletzte nach der Vorrunde in der Viertelfinal-Qualifikation. Am Ende reichte es für die Eidgenossen "wenigstens" noch zum 11. Platz. Die Briten umschifften den Super-GAU der Roten Laterne durch einen Overtime-Erfolg über die Cayman Islands im Spiel um den vorletzten Platz.

Wesentlich besser lief es da für Vizeweltmeister Indien und die USA. Team India, deren Spieler wie die der Nationalmannschaften Portugals, Italiens, Pakistans und Griechenlands fast ausnahmslos in Kanada aufgewachsen sind, musste sich im Turnierverlauf nur zweimal den bärenstarken Tschechen (Vorrunde 2:3, Finale 3:4 in der Verlängerung) geschlagen geben.Zweimal verlor auch die USA, nämlich im Halbfinale mit 4:5 gegen eben Indien und im Spiel um die Bronzemedaille gegen die schlecht ins Turnier gestarteten Slowaken. Den Amerikanern, die als das beste B-Pool-Team mit einem Erfolg in der Viertelfinal-Qualifikation über die Schweiz (4:1) den Sprung in die Top-8 der Welt schafften, war von vielen Experten die gute Rolle im Turnier zugetraut worden. Denn Team USA (Foto All-Star Bobby Houser) setzte sich im Kern aus der ehemaligen U20-Nationalmannschaft zu sammen, die vor drei Jahren in Italien den Titel gewinnen konnte.

Womit wir fast nahtlos zum deutschen Ballhockey kommen. Zwar fehlte aus den bekannten Gründen sowohl bei den Herren als auch bei den Damen die DSBHB-Auswahl, doch der vor drei Wochen erkämpfte 3. Platz bei der U18-EM in Bayreuth sollte Anlass genug sein, wieder optimistischer in die Zukunft zu schauen. Der deutsche Verbandschef Werner Steffens hat so in Pilsen durchklingen lassen, dass der DSBHB gewillt ist, im kommenden Jahr zur Junioren-WM in Villach mit seiner U20-Mannschaft teilzunehmen. Am Rande der WM kam es des Weiteren zu einem ausführlichen Erörterung der Situation in Deutschland zwischen Steffens, seinem Stellvertreter Torsten Bosse sowie auf der anderen Seite ISBHF-Präsident Dominic DiGironimo. Der Weltverband will nun gemeinsam mit dem DSBHB ein Programm zur Verbesserung der sportlichen und wirtschaftlichen Lage im deutschen Verband erarbeiten.

Ein sportlicher Erfolg war zweifelsfrei auch das Frauen-Turnier. Gerade die Spiele der vier Topnationen Kanada, Slowakei, Tschechien und USA boten guten Sport. Auch die Auswahlteams der Schweiz und Österreichs konnten den Abstand zur Weltspitze teilweise verkürzen. Viel Lehrgeld mussten verständlicherweise die Novizinnen aus Griechenland bezahlen. Doch eine Steigerung der von einem Tschechen trainierten Heleninnen, die im Gegensatz zum Herrenteam allesamt aus Griechenland kommen, war auch in den Tagen von Pilsen unverkennbar. Und auch bei den Männern haben sich die beiden Neulinge Finnland (am Ende Platz 9) sowie Honkong (12.) gut präsentiert. Besonders die Finnen, bei denen die mitgereisten Fans für viel Stimmung und gute Laune sorgten, zeigten, dass bei einer weiteren guten Entwicklung mit ihnen in naher Zukunft gerechnet werden kann.

Ein voller Erfolg war natürlich auch die wie immer tolle Organisation das gastgebenden Verbandes. Keine andere Ballhockeynation kann ähnliches vorweisen. Die Sponsoren standen Schlange und die Zuschauer natürlich auch. Die 6.544 Besucher im Endspiels kann sich in Deutschland so mancher DEL-Club nur wünschen. Schon zuvor kamen zu den fünf Spielen mit tschechischer Beteiligung fast 20.000 Fans in die CEZ-Arena. Dass die meisten Spiele sowie Tageszusammenfassungen zudem kostenfrei um Internet angeboten wurden, legt die Messlatte für die kommenden Gastgeber Slowakei und Kanada - im Gespräch ist hier Montreál - sehr, sehr hoch. Und mit der zeitversetzten Übertragung des Finales beim Pay-TV-Sender Eurosport 2 hat man hoffentlich einen weiteren Schritt in Sachen positiver Außendarstellung und professioneller Vermarktung der noch recht jungen Sportart vollzogen.

Noch wird es eine ganze Weile dauern, bis man das Erlebte in den Tagen von Pilsen zu 100 Prozent verarbeitet haben wird. Doch schon jetzt wächst bei allen die Vorfreude auf die kommende WM in zwei Jahren in der slowakischen Hauptstadt.

Die besten Spieler der WM

Männer
Bester Torsteher - Filip Sindelar (CZE)
Bester Verteidiger - Smiter Kaila (IND)
Bester Stürmer - Danny Schlegel (USA)
MVP - Petr Novak (CZE)
Topscorer - Danny Schlegel (USA)

All-Star-Team
Rav Hundal (IND) - Andrew Hildreth (USA), Jan Pospisil (CZE) - Harpreet Kalkat (IND), Peter Toth (SVK), Bobby Housser (USA)

Frauen
Beste Torsteherin - Katerina Bacevova (CZE)
Beste Verteidigerin - Ivana Gajdosova (SVK)
Beste Angreiferin - Melissa Melody Talaro (CAN)
MVP - Caroline Berubé (CAN)
Topscorerin - Caroline Berubé (CAN)

All-Star-Team
Zuzana Tomcikova (SVK) - Laura Peskova (CZE), Michael Matejova (SVK) - Michelle Binning (CAN), Caroline Berubé (CAN), Petra Pavlovic (SVK)

Fair Play-Cup
Griechenland



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